Es juckt und juckt und juckt

[17.09.2013] Beauty

Neurodermitis: Wie lässt sich der Juckreiz lindern?

Hautpflege Blatt Wasser

Feuchtigkeit für die Haut

Immer mehr Menschen sind von Neurodermitis betroffen, vor allem Kinder. Es gibt momentan kein Allheilmittel, jedoch verschiedene Behandlungsmaßnahmen. Wichtig ist, dass die spezielle Hautpflege auch dann nicht vernachlässigt wird, wenn gerade keine akuten Schübe erfolgen.

Verschiedene Behandlungsmöglichkeiten

Schon kleine Kinder im Säuglingsalter sind mitunter von Neurodermitis betroffen. In etwa der Hälfte der Fällen tritt die Krankheit auch im Erwachsenenalter noch auf, es kann aber auch sein, dass sie wie von selbst verschwindet. Sie zeigt sich durch trockene, gerötete Haut, die sich oftmals entzündet. Doch nicht nur das schlechte Hautbild ist störend, vor allem das ständige Jucken bringt Betroffene zur Verzweiflung. Das Kratzen verschlechtert den Allgemeinzustand jedoch nur. Gegenden Juckreiz helfen oft feuchte Schlauchverbände, auch Schwarztee Umschläge sind zu empfehlen. Cortison Präperate können ebenfalls bei starken, akuten Beschwerden eingesetzt werden, dürfen jedoch nicht auf Dauer angewendet werden. Eine genaue ärztliche Diagnose ist hier zwingend anzuraten. Einige Betroffene schwören zudem auf Nachtkerzenöl oder Sonnenblumenöl für die Hautpflege, das äußerlich angewendet wird.

Die Basispflege nicht einstellen

Die Hautkrankheit verläuft nicht nur immer anders, sie kann zudem verschiedene Auslöser, beispielsweise eine Allergie gegen bestimmte Lebensmittel, haben. Darum sollte immer zuerst der Auslöser bestimmt werden, bevor man mit einer Therapie beginnt. Wichtig ist außerdem dass die Neurodermitis Behandlung auch dann fortgesetzt wird, wenn sich das Krankheitsbild bessert. Die Haut sollte immer ausreichend mit Fett und Feuchtigkeit versorgt werden. Dadurch wird die Schutzfunktion unterstützt, die Haut kann sich besser gegen Allergene, Viren und Pilze zur Wehr setzen. Es sollten allerdings nur Produkte angewendet werden, die keine Duft- und Konservierungsstoffe enthalten. Es empfiehlt sich, die Salben, Öle und Cremes nach Absprache mit dem Hautarzt in der Apotheke zu kaufen, manchmal können sie auch verschrieben werden. Eine Zinksalbe beispielsweise, die in der Apotheke frisch zubereitet und auf die Bedürfnisse des Patienten abgestimmt wird, ist besser zur täglichen Pflege geeignet als die Cremes aus der Drogerie.

Nicht zum Kratzen verleiten lassen

Auch wenn die Haut noch so sehr juckt, kratzen hilft nur für den Moment, kann aber zu einer größeren Entzündung führen und verschlechtert das Hautbild allgemein. Besser sind feuchte Umschläge gegen den Juckreiz.

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