Orangenhaut gehört auf Obst – nicht an Beine als Cellulite

[07.04.2012] Katja Wegener

Frühlingshaut und Cellulite

Cellulite, ein Problem, das nun wieder in den Vordergrund drängt.

Cellulite freie Haut

Cellulite freie Haut

Wenn die Röcke nun wieder kürzer werden, weil die Sonne uns verwöhnen will,

dann heißt es wieder: Intensivpflege für glatte Haut – gegen unschöne Dellen.

Cellulite, fälschlicher Weise immer wieder auch Cellulitis genannt, ist zwar nicht lebensbedrohend, jedoch richtig unschön. Daher will Frau/Mann dieses Problem gerne komplett beseitigen, was nicht gerade einfach ist. Frauen neigen eher zu Cellulite als Männer, da deren Bindegewebsstruktur weitaus weicher angelegt ist. Es muss sich bei Schwangerschaften ausdehnen können.

Da die Cellulite Haut ausschaut wie eine Orange, wird sie auch gerne mit Orangenhaut betitelt.

Ursache ist vordergründig eine Bindegewebsschwäche. Fettablagerungen, Wasseransammlungen und Schlackenstoffe sorgen ganz besonders im Oberschenkel/Po- und Oberarmbereich für ein Aufblähen der Haut.

Um das Hautbild insgesamt zu verbessern genügt es nicht, einfach eine so genannte Cellulite Creme aufzutragen. Hier muss mit einem klar strukturieren Plan gearbeitet werden.

Dazu gehören ein ausgewogener Speisezettel (Crashdiäten sind kontraproduktiv) mind. 1,5 Liter kalorienfreie Flüssigkeit, Sport, wie Radfahren oder Schwimmen und eine gezielte Behandlung bei einer dafür ausgebildeten Kosmetikerin.

Bei diesen Behandlungen, die mind. 1 x wöchentlich stattfinden sollen, wird mit speziellen Produkten und Kompressionen gearbeitet. Auch Ultraschall kommt dabei oftmals zum Einsatz.

Ein ausführliches Beratungsgespräch sollte vor jedem Behandlungsbeginn stehen.

Für die Behandlung zu Hause stehen Wechselduschen und Massagen mit einer Bürste auf dem Programm. Dazu kommt dann eine Creme, die einmassiert wird. Wer zusätzlich noch aktiv sein möchte, trägt die Creme messerrückendick auf, wickelt eine Frischhaltefolie darüber (nur um die Kleidung zu schützen) und zieht dann eine enge Leggins an. Jetzt wäre Bewegung optimal. Nach 1 Stunde (nach Lust und Laune auch länger) wird alles abgespült.

Einer ausgeprägten Cellulite ist nur mit Disziplin, Geduld und unterschiedlichen Behandlungsansätzen beizukommen. So wird eine Creme alleine Cellulite nicht weg zaubern können, doch unterstützend ist sie sinnvoll einzusetzen.

Aussagen, die schnelle, sofort sichtbare Erfolge versprechen sollte dringend kritisch hinterfragt werden.

Bildquelle: Katja Schünemann foto-art.info

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Katja Wegener

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Katja Wegener ist nicht nur der kreative Kopf der Wellness-Manufaktur ISM-Kosmetik und das Herz der Online-Redaktion des Wellness- und Beauty-Magazins MEXXIS-BeautyConcept. Sie schreibt darüber hinaus auch für viele andere Blogs, Webseiten, Reise- und Fachmagazine. Ihre Fachbereiche sind: Wellnesstreatments, Beauty, Kosmetik sowie Kosmetikprodukte, Genuss und Reise.

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Kommentare

[...] Problem Cellulite [...]

Cooles Bild… wenn doch alle Frauen solch eine makellose Figur hätten :-)

[...] Orangenhaut gehört auf Obst [...]

[...] Urlaub lieber ohne Cellulite [...]

Cellulite hängt meiner Ansicht nach auch sehr viel von der genetischen Disposition, der Ernährung, Bewegungsfreudigkeit, Übersäuerung, somit Lebenshaltung und einer evt. Medikamenten Einnahme zusammen.
Viele einzelne Bausteine zusammen sorgen für die ungewünschten Dellen an den Oberschenkeln. Und ebenso Vielschichtig ist auch die Behandlung der Cellulite.
Meine Erfahrung ist, eine Kombination aus Creme, Sport, Ernährung und einer positiven Einstellung führt am weitesten :-)

[...] die Einwirkzeit der Cellulitecreme vorüber ist, werden die Reste unter der Dusche abgespült und der Körper mit Ihrem Lieblings [...]

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